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Erntefest 2017


Damengruppe des Erntefestvereins im Museum Wustrow

 

Zum ersten Mal fand der Empfang und das Frühstück der Damengruppe des Erntefestvereins – gegründet 1977 -
im Café des Museums Wustrow statt. Die Vorsitzende Bärbel Schulz begrüßt die 32 Teilnehmerinnen zu diesem
40jährigen Jubiläum und dankte dem Museumsverein für die festliche Aufnahme in seinem Haus. Es gab auch die
Gelegenheit, die neue Ausstellung „STADT | LAND | FLUCHT – vom Weggehen und Ankommen 1944 bis 2017“
zu besichtigen. Einige der Frauen hatten ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema des Museums, dem
Neuanfang nach der Flucht aus Ostpreußen oder der Lage der jetzt geflohenen Menschen
z.
B. aus Syrien nach Wustrow. Die Fluchtläufe in der Zeit zwischen 1944 und 2017 lassen
sich nur im Gespräch vergleichen. Dazu war bei aller Erntefestfröhlichkeit Gelegenheit.

Info: Museum Wustrow, Lange Straße 9, 29462 Wustrow, Tel. 05843-429, www.museum-wustrow.de

         Öffnungszeiten Mi – So und feiertags 14 – 17 Uhr. Führungen am 9. + 23. Juli,

         6., 9., 16. und 20. August jeweils um 15 Uhr. Kaffee und Kuchen nach Bedarf.

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Museum Wustrow



Die aktuelle Ausstellung im Museum Wustrow – Juni 2017 bis März 2018

STADT | LAND | FLUCHT – VOM WEGGEHEN UND ANKOMMEN 1944 bis 2017

 

 

Info: Museum Wustrow, Lange Straße 9, 29462 Wustrow, Tel. 05843-429, www.museum-wustrow.de

         Öffnungszeiten Mi – So und feiertags 14 – 17 Uhr. Führungen am 9. + 23. Juli,

         6., 9., 16. und 20. August jeweils um 15 Uhr. Kaffee und Kuchen nach Bedarf. Das Museum ist

         während des Erntefestes in Wustrow regulär geöffnet.

 

Wie fühlt es sich an, nochmal neu anzufangen? Das Wendland war und ist ungewollter oder ersehnter Zufluchtsort für die
Menschen, die seit 1944 hierher kamen, die jetzt Geflohenen oder die Stadt-“Flüchtlinge“, anders die jungen Land-„Flüchtlinge“.
Sie alle haben den Landkreis Lüchow-Dannenberg verändert. Die Fluchtläufe in der Zeit zwischen 1944 und 2017
lassen sich nur im Gespräch vergleichen. Auf verschiedenen zeitlichen Ebenen erzählt die Ausstellung persönliche
Geschichten des Ankommens und Heimischwerdens, erfahrbar in vielen Hörstationen. Die Ausstellung wurde
gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes: „Stadtgefährten - Fonds für Stadtmuseen in neuen Partnerschaften“.
Partner des Museums Wustrow sind die KURVE- Bildungs- und Begegnungsstätte“ und das Gymnasium sowie die
Berufsbildende Schule Lüchow. Zusätzlich zur Ausstellung werden im 2. Halbjahr Geschichten in diversen
Leerständen des Landkreises installiert und begleitende Workshops im Museum angeboten.

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Blumen-Klaucke-4-2017
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Florian Gruppe


Floriangruppe Wustrow

 

Die Floriangruppe Wustrow gründete sich am 14.03.2009 und fand auf Anhieb
großen Zuspruch bei den Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren. In der
Floriangruppe wird den Kindern, von ihren Betreuern, die Aufgaben der
Feuerwehr spielerisch und kreativ erklärt und der Umgang mit Feuerwehrtechnik gelehrt.
Aber auch sportliche Wettkämpfe auf Kreis- und Samtgemeindeebene
wie „Spiele ohne Grenzen“ stehen auf dem Jahresplan. Nach einer längeren
schöpferischen Pause wollen wir in diesem Jahr die Aktivitäten der Floriangruppe
wieder aufleben lassen und wünschen uns einen ebenso großen Zuspruch wie im Jahre 2009.

Du bist zwischen 6 und 10 Jahre alt und hast Lust mitzumachen? Dann laden wir
Dich und Deine Eltern ein uns am Samstag den 18. März 2017 um 15 Uhr im
Feuerwehrhaus in der Salzwedeler Straße 1 zu Besuchen und uns kennenzulernen.

Oder Du meldest Dich entweder bei unserer Leiterin der Floriangruppe
Kora Littek unter                0171 – 6801148 (ab 15 Uhr),
dem Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wustrow Horst-Jürgen Schlegel unter 05843-1228
oder seinem Stellvertreter Michael Dornblüth unter 05843-8870.

Selbstverständlich findest Du uns auch im Internet:  Homepage unter

www.ffw-wustrow.bplaced.com/ffw/floriangruppe

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Museumsbrief Dezember 2016

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Interessierte am Museums Wustrow!

Die Jahreshauptversammlung am 06.11.2016 ist erfolgreich verlaufen:

Der Vorstand konnte ergänzt werden. Elke Meyer-Hoos hat sich bereit erklärt, noch ein Jahr den Vorsitz zu übernehmen, da sich kein/e Nachfolger/in fand trotz verschiedener Zukunftswerkstätten im Museum.

 


Zukunftswerkstatt September 2015

Dr. Ulrich Brohm, Uelzen bleibt stellvertretender Vorsitzender, als Schatzmeister wurde Joachim Nieß, Bergen, gewählt, zum Organisationsreferenten erklärte sich Werner Braunschweig, Wustrow, bereit (Schwerpunkt Mediathek und der neue Film über die Rudolphstraße), als Schriftführerin wird in der nächsten Vorstandssitzung Ragna Steckel, Süthen, benannt werden. Im Beirat bleiben Michaela Gareis (Archiv), Markus Schöning (Web-Design und Informationstechnologie) und Dr. Rolf Meyer (Außenkontakte.)

 

Der neue Vorstand wird energisch an die Sanierung des Hauses in 2017/18 herangehen, aber auch zwei Ausstellungen („Eisenbahn“ und „Stadt-Land-Flucht“) betreuen sowie die vielen Alltagsgeschäfte erledigen. Mit großem Dank und Blumenpräsenten wurden die scheidende Schatzmeisterin Christa Preuß (2012-2016) und die Organisationsreferentin/ Schriftführerin Hannah Cordes (2000-2016) verabschiedet.

Ebenso wurde Christa Tornow, Gründerin des Literarischen Salons, der seit 2013 im Museum Wustrow veranstaltet wurde, verabschiedet. Sie war die Seele dieser Veranstaltungsreihe, sie hat die Autoren und Texte aus deren Werken ausgewählt und bearbeitet für die Lesungen durch Schauspieler. Das waren z.B. Jeanette Arndt, Nina Weniger, Gero Wachholz, Wolfgang Kaven u.a. Christa Tornow hat in diesen vier Jahren viel Freude an der Literatur ins Museum und für das stets zahlreiche Publikum aus Lüchow- Dannenberg und der Altmark gebracht.

Anfang Dezember 2016 ist Rolf Meyer zum stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatkundlichen Arbeitskreises wiedergewählt worden. Der HALD hat seinen Sitz seit 2016 im Museum Wustrow, dort können Sie die heimatkundliche Bibliothek nutzen. Anmeldung über Wolfgang Jürries in Jeetzel, im Museum 05843-986190 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Rettung eines historischen Baudenkmals

 

 

Sgraffito im Giebel der Nordseite - Das Parkett zwischen den beiden großen Salons reißt, der Boden

 

 

 

Die Fassade in der obere Etage, deren Balken durch Wassereintritt zersetzt waren, ist durch die Firma Micheel, Stöckheim, Christian Meiner (Spitzbogenfenster) und Maler Schneider, Bergen, perfekt und denkmalgerecht abgeschlossen. Wir danken herzlich der VGH-Versicherung für die Übernahme der Kosten dieses Wasserschadens und dem Architekten Ernst Kamlade, der uns vielseitig unterstützte. Danke!.

Seit Beginn der musealen Arbeit des Museumsvereins 1977 (Sammlung für ein umfangreiches Archiv zur Geschichte des Landkreises und der Stadt Wustrow und entsprechende Forschungsvorhaben) war dem leitenden Vorstand klar, dass für die Wirkung des Museums Wustrow nicht die Anzahl der Besucher gelten kann. Das Museum und die kleine Stadt Wustrow liegen am „Rand“ von Niedersachen, mit schlechten Verkehrsanbindungen. Unser Schwerpunkt lag und liegt in der Umsetzung des musealen Bildungsauftrages vor Ort: Unter Beteiligung von hiesiger Einwohnern und Schülern, und unter Einbindung von Universitäten und Fachkräften wurde die entdeckte „Heimatgeschichte“ vermittelt in Vorträgen in und außerhalb des Museums, Fotoausstellungen bei Dorf- oder Feuerwehrjubiläen u.a., Workshops mit Studenten und Schülern, Stadtführungen für Grundschüler, Unterricht in diversen Schulen (Projektwochen), vor allem aber historische Ausstellungen zur nationalen Geschichte an Beispielen von regionalen Forschungsergebnissen. Die Bedeutung des Museums für die Stadt Wustrow als Magnet für Touristen wird stadtseits hervorgehoben, für den Landkreis hat das Gebäude als frühes Industriedenkmal Bedeutung (Kali- und Leinenindustrie). Das Alleinstellungsmerkmal „Museum zur Zeitgeschichte“ Lüchow-Dannenbergs unterscheidet das Museum Wustrow von den weiteren zwölf Museen im Museumsverbund des Landkreises. Der Erhalt dieses denkmalgeschützten Hauses liegt im öffentlichen Interesse und muss als historistisches Baudenkmal an die nächste Generation weitergegeben werden.

In den nächsten zwei Jahren wird der Vorstand die Sanierung des gesamten Gebäudes in Angriff nehmen:

  1. Die Setzungsschäden im südlichen Giebelbereich und im Bereich des zur Jeetzel zugewandten Anbaus mit dem Kellerausgang
  2. Die Sanierung der durch die Absackungen verursachten Schäden und Risse im Stuck, den Wänden, im Parkett, Schiefstellungen von Fenstern und Türen usw.

 

 

 

Große Risse im Keller, auch im Kappengewölbe, Südseite; und in der Wandmalerei im Großen Salon

Vorrangig sind im Frühjahr 2017 Vorarbeiten wie Bohrungen in den Untergrund und die Erstellung eines Prüfberichts über die Ursachen der Absackungen zu leisten. Daraus entsteht ein Plan wie vorgegangen werden soll und welche Kosten entstehen werden.

Dazu hat die Vorsitzende zusammen mit Rolf Meyer, Ernst Kamlade, Ulrich Kupfer und Bürgermeisterin Andrea Heilemann Gespräche geführt mit der Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze, der Stadt Wustrow, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg / Denkmalamt, dem Museumsverbund und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover. Es haben sich positive Möglichkeiten für die Finanzierung aufgezeigt für 2018, zunächst für die Erstellung eines Gutachtens 2017, das geschätzt bei 15.000 € liegen wird. Im Jahr 2017/18 wird eine große Last auf den Vorstandsmitgliedern liegen – aber wir werden es nach besten Kräften in den Griff kriegen!

Der Museumsverein muss zunächst einen erheblichen Teil der Kosten für ein Gutachten selbst tragen. Eine Reihe von Personen hat bereits dafür gespendet, wofür wir herzlich danken! Wir bitten Sie als Mitglieder wie auch alle Freunde des Museums dringend um eine Spende noch im Dezember (steuerlich absetzbar). Wir wären dankbar über jede größere oder kleine Summe.

 

Ausstellungen / Vorhaben

Die Ausstellung „Wend-All“, von Rolf Meyer konzipiert, geht zum Jahreswechsel zu Ende. Wir finden den Titel als Namen für das Museum evtl. geeignet: „Wend-All – Museum Wustrow“. Was denken Sie?

 

 

In die „WendAll“ - Ausstellung im Museum wird das Kreuz vom Gartower Ehrenfriedhof gebracht, dessen Nazi-Spruch von Unbekannten abgebeilt wurde, weil dorthin Gräber von Zwangsarbeitern verlegt wurden. – In derselben Ausstellung lokale Schilder aus Lüchow-Dannenberg (Museumssammlung).


Die für 2017 geplante Ausstellung „Eisenbahnzeit im Wendland 1930-1950“ wird weiter vorbereitet.

Das Projekt „Stadt-Land-Flucht“ 2016/2017 wird großzügig unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes. Dazu sammelt das Museum zurzeit gemeinsam mit Schüler/innen und jungen Geflohenen Erinnerungsstücke, in denen sich die Alltäglichkeit von Flucht manifestiert. Die Projektleiterinnen Sarah Bäcker und Irene Kriechbaum und die Kooperationspartner leiten die Schüler/innen an, Fragen zu entwickeln für Interviews an Geflüchtete aus unterschiedlichen Generationen und Schicksalen. (Foto unten li.)

Das nächste Arbeitstreffen ist im Museum am Samstag, den 7. Jan. um 11 Uhr. Alle die mitdenken wollen, Vorschläge und Ideen haben, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! (Siehe facebook auf unserer homepage).

 
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